PORTFOLIO - MATHIAS RICHTER



m.richter@geistbags.com

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Label: geistbags.com↗


Ich heiße Mathias Richter. Ich gestalte und baue Dinge für die physische Welt — von der ersten Skizze bis zum fertigen Objekt.

Zehn Jahre habe ich im Volkswagen Design Center Potsdam gearbeitet, zuerst als Interior Designer und danach als Filmemacher. Ich war leitender Interior Designer vom SEDRIC, dem ersten autonomen Konzeptfahrzeug des Konzerns. Zuletzt arbeitete ich an einem Sitzkonzept, das ich erfunden und als Prototyp umgesetzt habe, wurde patentiert und vier Jahre lang als Forschungsprojekt mit Porsche weiterentwickelt. Danach bin ich im selben Haus zum Film gewechselt und habe DD-VISION mitgegründet, eine interne Einheit für Storytelling und Filmproduktion: Buch, Regie, Kamera, Schnitt — und die Beratung der Teams, die ihre Projekte greifbar machen mussten.

Ende 2024 wurde das Potsdamer Studio geschlossen. Seitdem nähe ich Taschen. Geist↗ ist mein eigenes Label: handgefertigt, aus Naturfasern, in Kleinstserie. Entwurf, Schnitt, Fertigung, Marke, Website und Vermarktung mache ich selbst. Das Nähen habe ich von einer Schnittkonstrukteurin gelernt, die digitale Schnittentwicklung mir selbst beigebracht.

Der rote Faden ist nicht die Branche, sondern die Arbeitsweise: Ich will, dass zwischen der Idee und dem fertigen Objekt nichts verloren geht.

LEBENSLAUF (CV)
DRIVE CAPSULE Single Seater Interieur Konzept für Porsche



DRIVE CAPSULE
Single Seater Interieur Konzept für Porsche

Bachelorthesis

Transportation Design
Hochschule Pforzheim
Sommersemester 2014
Prüfer: Lutz Fügener, Gernot Bracht

Volkswagen Design Center Potsdam
Betreuer: Aaron Post

BESCHREIBUNG

Interieurkonzept für einen elektrischen Porsche-Einsitzer, angesiedelt dreißig Jahre in der Zukunft.

Moderne Sportwagen werden immer schneller, fühlen sich aber immer langsamer an. Zwischen Fahrer und Straße steht eine Flut an Technik und Information. Meine Arbeit fragt, wie man das Fahren wieder in den Mittelpunkt rückt, ohne auf Technik oder Sicherheit zu verzichten.

Die Antwort ist ein Interieur aus einem einzigen Teil, im 3D-Druck gefertigt. Hart und weich entstehen nicht durch verschiedene Materialien, sondern durch die Dichte der Struktur. Keine Fugen, keine Montage. Das Interieur ist eher als Kleidungsstück gedacht denn als Raum und lässt sich wie ein Maßanzug an jeden Fahrer anpassen.

Bedient wird fast alles per Sprache. Eine KI lernt den Fahrer kennen, zeigt Anfängern Ideallinie und Bremspunkte und lässt Könner in Ruhe fahren. Übrig bleiben Lenkrad, Pedale, ein Startknopf und ein Head-up-Display.




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